#69: Das ideale Bearbeitungsintervall für dein Pferd
Show notes
In letzter Zeit bekomme ich eine Frage immer wieder gestellt: Was ist das ideale Bearbeitungsintervall für mein Pferd. Diese Frage lässt sich nicht auschal beantworten. Denn es spielen hier jede Menge Faktoren mit rein. Was sich pauschal sagen lässt: Das Bearbeitungsintervall in die Länge zu ziehen, um Kosten zu sparen, wird langfristig nicht der richtige Weg sein.
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Deine Gedanken und Fragen zum Thema Bearbeitungsintervall kannst du mir gerne auf Instagram @sarah_equibu oder per E-Mail an hallo@equibu.de senden.
Show transcript
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen bei Pferd und Mensch im Balance. Dein Podcast zu den Themen
00:00:06: Hofgesundheit, stressfreie Hofbearbeitung und dem Aufbau einer vertrauensvollen Pferd-Mensch-Beziehung.
00:00:12: Ich bin Sarah Soman, Hofplägerin, Pferdeverhalten-Beraterin und Wirtschaftspsychologin und du
00:00:19: bekommst von mir in diesem Podcast jede Woche hilfreiche Tipps und Wissen, um die Hofgesundheit
00:00:25: deines Pferdes zu stärken und eine vertrauensvolle Beziehung zu deinem Pferd auf und auszubauen.
00:00:31: Eine Frage, die ich in letzter Zeit häufig gestellt bekomme, ist die Frage nach dem idealen
00:00:41: Hofbearbeitungsintervall. Und da habe ich mir gedacht, ich greife diese Frage heute mal in
00:00:47: der Podcastfolge auf, damit wir die gemeinsam beleuchten können und vielleicht eine Antwort
00:00:52: auf diese Frage finden können. Vorweg kann ich schon mal beantworten, dass es dieses eine
00:00:58: perfekte Bearbeitungsintervall, was für alle Pferde angewendet werden kann, einfach nicht gibt. Denn
00:01:04: wir müssen, wenn wir das ideale Bearbeitungsintervall für ein Pferd ermitteln wollen, verschiedenste
00:01:11: Faktoren mit berücksichtigen, die eben sehr individuell sind, die abhängig sind von dem
00:01:17: aktuellen Hofzustand, die von der Haltung abhängig sind, von dem Hornwachstum und von der Nutzung des
00:01:24: Pferdes. Und da muss ich dich leider zu Beginn direkt enttäuschen. Ich kann dir jetzt nicht sagen,
00:01:29: das ideale Bearbeitungsintervall ist immer vier Wochen, immer sechs Wochen, immer acht Wochen. Was
00:01:34: ich für mich beantworten kann, ist, dass ich aufgehört habe, Pferde in sehr langen Intervallen zu
00:01:41: bearbeiten. Also wenn ich Kunden habe und betreue, dann ist für mich ein maximales Bearbeitungsintervall
00:01:49: in der Regel erst mal bei sechs Wochen. Gerade am Anfang, wenn ich ein Pferd neu kennen lerne,
00:01:54: dann muss ich das eben auch im Blick behalten und ein gutes Auge drauf haben, wie sich die
00:01:58: Hofsituation entwickelt und ob ein langes Bearbeitungsintervall wirklich sinnvoll ist. Wenn
00:02:04: Pferdebesitzer*innen dann selber mit bearbeiten und ich das gut einschätzen kann, dass sie das
00:02:11: auch so machen, wie es für meine Arbeit dienlich ist, dass wir da ein gutes Zusammenspiel finden,
00:02:16: dann gibt es auch die Möglichkeit natürlich, das Intervall zu verlängern, dass ich in weniger
00:02:21: kurzen Abständen einfach vorbeikomme und gegebenenfalls auch nur kontrolliere, was die Pferdebesitzer*innen
00:02:27: dann in der Zwischenzeit bearbeitet haben. Denn meine Erfahrung ist, dass wenn die Pferdebesitzer*innen
00:02:32: wirklich das Wissen haben, den Hintergrund zu den Zusammenhängen im Hof und wirklich auch das
00:02:38: handwerkliche Know-how sich angeeignet haben, dass es dann ein sehr gutes Zusammenspiel ist und
00:02:44: dass dann viele Pferdebesitzer*innen deutlich bessere Arbeit ableisten, als dass so mancher Profi
00:02:48: in langen Bearbeitungsintervallen tun kann. Und da liegt es oft nicht an der Arbeit der
00:02:53: Hofprofis, dass die schlecht ist, sondern einfach daran, wie sich der Hof im Laufe der Zeit entwickelt
00:03:00: und dass man einfach Veränderungen nicht gut im Blick haben kann, wenn Pferdebesitzer*innen
00:03:05: da einfach kein Auge für haben, nicht für geschult sind. Also erstes Fazit von mir an dieser Stelle,
00:03:11: wenn ich Pferde alleine betreue, ohne dass Pferdebesitzer*innen damit bearbeiten in den
00:03:17: Zwischenräumen zwischen den Intervallen, dann bearbeite ich am liebsten im vier bis sechs
00:03:22: Wochenintervall, um das Pferd gut im Blick zu behalten und Veränderungen rechtzeitig erkennen
00:03:27: zu können, sowohl in eine gute als auch in eine negative Richtung. Oft kommt dann auch die
00:03:31: Frage von Kunden, bevor die nächste Hofbearbeitung ansteht, können wir das Bearbeitungsintervall
00:03:38: nicht ein bisschen nach hinten schieben. Hier ist ja gar nichts nachgewachsen. Und da muss ich sagen,
00:03:43: kommt es immer ganz drauf an, wie die Hofsituation ist, wie die Ausgangslage sich zeigt. Wenn ich
00:03:49: einen Korrekturhof habe, würde ich sowas aus meiner Sicht immer ablehnen, weil es dann auch sein kann,
00:03:55: dass kleine Korrekturen, die für den Leinen vielleicht gar nicht so notwendig erscheinen und
00:04:01: auf den ersten Blick es so aussieht, als hätte der Hof gar kein neues Material, wo ich bearbeiten
00:04:05: könnte. Kann es für mich aber sein, dass ich wirklich mit kleinen Handgriffen wirklich minimal
00:04:11: Veränderungen eine große Wirkung erzielen kann. Und dann habe ich eben eine superzielführende
00:04:17: Hofbearbeitung, die wirklich auch dem Pferd dient und der Korrektur dient. Also da muss man wirklich
00:04:22: auch immer sehr individuell drauf gucken. Und diese Aussage, dass da wirklich kein Material am Hof ist,
00:04:29: die kann durchaus ein Druckschluss sein, wo man wirklich dann auf die Meinung des Profis aus meiner
00:04:34: Sicht auch vertrauen sollte und sich nicht davon täuschen lassen sollte, dass der Hof vielleicht
00:04:38: vermeintlich kurz gelaufen ist, dass nicht viel neues Material nachgekommen ist, weil es da wirklich
00:04:44: auch mit kleinen Veränderungen, kleinen Korrekturen durchaus in eine richtig gute Richtung gehen kann
00:04:50: für den Hof und ich darf vielleicht, wenn ich das als Pferdbesitzer nicht erkennen kann und dann
00:04:55: das Intervall immer wieder in die Länge ziehe, mir die Chance nehme, wirklich da auch eine Verbesserung
00:05:00: für das Pferd zu erzielen. Ein weiteres Argument dafür, die Bearbeitungsintervalle eher kurz zu
00:05:06: halten, ist auf jeden Fall, dass invasive Hofbearbeitungen auch immer eine Auswirkung auf den
00:05:11: gesamten Körper haben und sich in den restlichen Körper natürlich übertragen, dort fortlaufen,
00:05:17: denn alles hängt mit allem zusammen im Pferdekörper. Wenn ich jedes Mal einen extremen
00:05:23: Tragrandüberstand wegnehme, extrem die Hebel verändern und strecken muss, dann greife ich
00:05:29: natürlich immer wieder auf die Statik des Pferdes und auf das Hof es ein und diese Eingriffe,
00:05:34: die können auch auf muskulärer Ebene im Pferd eben erstmal dazu führen, dass das Pferd sich neu
00:05:40: einstellen muss und je minimalinvasiver ich bearbeiten kann, desto weniger ist die Umstellung
00:05:47: auch für das Pferd, sich wieder auf dieses neue Gangbild, dieses neue Laufgefühl einzustellen.
00:05:52: Und auch im Laufe des Intervalls ist es ja so, dass der Hofzustand gerade bei nicht so gut
00:05:59: erhaltenen Hufen wirklich dann ja auch sich im Laufe des Intervalls verändert und wir da eben
00:06:06: dann genauso diese Veränderung in der Statik des Pferdes haben und mitunter das Pferd über das
00:06:11: Bearbeitungsintervall immer schlechter läuft, anfängt zu stolpern, Taktunreinheiten zeigt und
00:06:18: wenn man das natürlich verhindern kann durch ein kurzes Bearbeitungsintervall, hat man dem Pferd
00:06:22: da auf jeden Fall eine Erleichterung verschaffen und geholfen. Also da muss man immer wirklich sehr
00:06:27: individuell gucken, wie ist die Ausgangssituation, habe ich natürlich einen Pferd mit perfekt
00:06:31: symmetrischen Hufen und auch die Haltungsbedingungen, dass sich das Pferd die Hube eher kurz hält,
00:06:37: aber auch gleichmäßig kurz abläuft, gegebenenfalls auch dadurch die entsprechenden Bodenuntergründe
00:06:44: das Ganze positiv beeinflusst wird, dann kann ich natürlich das Intervall auch in die Länge
00:06:49: strecken. Meine Erfahrung ist allerdings, dass wir in den wenigsten Stellen wirklich solche idealen
00:06:54: Bedingungen haben, dass die Hufbearbeitung dadurch wirklich in die Länge gezogen oder sogar ganz
00:06:59: darauf verzichtet werden kann. Bevor du also an der Hufbearbeitung spaßt und aus Kostengründen
00:07:04: das Intervall in die Länge ziehen möchtest, solltest du eher darüber nachdenken, dich selber
00:07:10: fortzubilden und die Kompetenzen zu entwickeln, wirklich die Hufsituation selber gut einschätzen
00:07:15: zu können, die Hufe zu lesen und daraus dann die passende Bearbeitung abzuleiten, dann gerne auch
00:07:20: in Kombination mit deinem Hufprofi oder jemandem, der dich da unterstützt. Bei mir kann so zum
00:07:26: Beispiel Hufchecks buchen, wo du eben meine Einschätzung zu den Hufen deines Pferdes bekommst
00:07:31: und auch den Input von mir, wie diese entsprechenden Zielführend bearbeitet werden können, um eine
00:07:36: Verbesserung für dein Pferd herzlichen.
00:07:38: zu stellen und auch wenn dein Pferd schon gute Hufe hat, wie du da einsteigen kannst, um die Hufe
00:07:42: eben selber zu bearbeiten oder zwischen den Intervallen zu unterstützen. Und wir schauen uns da
00:07:48: auch immer die Ganganalyse mit an, damit wir eben auch darauf gucken können, hat dein Pferd
00:07:53: vielleicht auf körperlicher Ebene noch andersweite Probleme, die sich auf das Hufbild dann auch auswirken,
00:07:59: damit wir da wirklich eine ganzheitliche Betrachtung vornehmen. Wenn du da Interesse dran hast,
00:08:04: dann melde ich gerne bei mir, du kannst diesen Hufe-Check einmalig buchen oder auch über einen
00:08:08: längeren Zeitraum, wenn du da wirklich langfristige Begleitung möchtest und wirklich das Thema
00:08:14: Hufgesundheit angehen möchtest. Auf lange Sicht bist du aus meiner Sicht damit dann auf jeden Fall
00:08:18: besser dran, als wenn du die Intervalle aus Kostengründen eben in die Länge ziehst, weil du so nicht
00:08:24: nur selber in der Lage bist, Bearbeitungsintervalle zu übernehmen und dadurch dann Kosten zu sparen,
00:08:29: sondern auch bei einer guten Huf-Situation, wenn du die eben hergestellt bekommst und auch Veränderungen,
00:08:34: die in eine negative Richtung gehen, schnell im Blick hast, schnell erkennst, dann sparst du dir
00:08:39: hinterher möglicherweise Tierarztkosten, Therapiekosten für Physiotherapeuten und Osteopathen,
00:08:45: weil es sich gar nicht erst zu so schlimmen Folgeerscheinungen entwickelt, wie das durch eben
00:08:51: schlechte Hufe sein kann. Also da wirklich der Appell von mir, das Huf-Bearbeitungsintervalle
00:08:57: Strecken um Kosten zu sparen, nicht der richtige Ansatzpunkt ist. Wenn du jetzt das individuelle
00:09:02: Huf-Bearbeitungsintervalle für dein Pferd herausfinden möchtest, dann empfiehlt es sich, da wirklich
00:09:09: den Istzustand einmal zu dokumentieren, dass du wirklich auch Fotos machst kurz nach der Huf-Bearbeitung,
00:09:15: dann einmal kurz vor der nächsten Bearbeitung wirklich am Ende des Bearbeitungsintervalls und
00:09:21: da mal den Vergleich herstellt, wie hat sich der Huf in der Zwischenzeit entwickelt, ist viel
00:09:26: Material hinzugekommen oder eben auch nicht. Und dann auch einmal deinem Huf-Profi die Frage zu stellen,
00:09:33: wie denn seine Einschätzung oder ihre Einschätzung ist vom Entwicklungsprozess von der letzten
00:09:39: Bearbeitung hin zu diesem Bearbeitungsintervall und da wirklich auch mal offen die Frage stellst,
00:09:45: ob dein Huf-Profi meint, dass sich die Situation verbessert hat, gerade bei Korrektur-Hufen und
00:09:51: ob das Bearbeitungsintervall da auch wirklich aus seiner oder ihrer Sicht ideal für dieses Pferd ist.
00:09:56: Und über dieses Gespräch wirst du wahrscheinlich schon ein bisschen was über die Hufe deines Pferdes
00:10:01: erfahren und ein erstes Gefühl dafür bekommen, wie eben das Bearbeitungsintervall sich auf
00:10:08: dein Pferd auswirkt, um da einfach mal wirklich offen zu diskutieren, kann man es verkürzen,
00:10:13: verlängern, wie ist da die Einschätzung des Profis. Das finde ich immer ganz wichtig,
00:10:17: dass man da nicht einfach irgendwas entscheidet, sondern wirklich ins offene Gespräch geht und
00:10:21: auch mal die richtigen Fragen stellt und mal auch nachfragt, warum jetzt welche Struktur
00:10:26: gerade bearbeitet wurde, welche vielleicht auch nicht und wie sich das über das Bearbeitungsintervall
00:10:32: dann auch auswirkt. Ein guter Huf-Profi sollte dir da wirklich Rede und Antwort stehen und mit dir
00:10:37: wirklich in den Austausch ins Gespräch gehen wollen und das ist aus meiner Sicht auch die
00:10:42: Zukunft, wo es perspektivisch mehr wieder hingehen soll, dass wir eben als Pferdebesitzer Fragen
00:10:47: stellen dürfen und auch dann entsprechend ins Gespräch mit den Profis kommen, weil wir einfach
00:10:52: die Pferde zwischen den Bearbeitungsintervallen viel besser im Blick haben und als Huf-Profi
00:10:57: ich einfach nur einen punktuellen Blick auf das Pferd habe und wenig einschätzen kann,
00:11:02: welchen Einfluss die Randbedingungen wirklich auf das Pferd haben. Dafür muss ich mir Informationen
00:11:06: holen. Ich muss nachfragen, wie ist das Pferd gehalten? Ich sehe, wenn ich auf den Hof komme,
00:11:11: natürlich erstmal so grob. Wie sind die Rahmenbedingungen auf dem Hof? Aber manchmal täuscht
00:11:15: dieser erste Blick auch und es gibt Bereiche, die ich gar nicht auf den ersten Blick einsehen kann,
00:11:20: die sich aber trotzdem auf die Hufgesundheit auswirken können. Das können Bodenverhältnisse
00:11:24: in den Auslaufbereichen des Pferdes sein. Das kann das Gelände sein, in dem du mit deinem Pferd
00:11:29: unterwegs bist. Ich muss mir angucken, wie verhält sich Wachstum und Abrieb zueinander. Das kann
00:11:33: ich natürlich als Huf-Profi von Intervall zu Intervall gut einschätzen und gut im Blick haben.
00:11:38: Dann kann man aber das Thema Ernährungszustand einmal abfragen. Ich kann abfragen, wie ist der
00:11:43: Trainingsaspekt? Nach welcher Methode trainiert ihr? Bist du da alleine mit deinem Pferd unterwegs?
00:11:49: Hast du da Unterstützung? Hast du einen physiotherapeutenden Osteopathen, der regelmäßig deinen Pferd
00:11:55: checkt, um wirklich auch diese ganzen Zusammenhänge mit berücksichtigen zu können, weil die sich
00:12:00: aus meiner Sicht eben auch auf das Thema Bearbeitungsintervall und welches Bearbeitungsintervall
00:12:04: ist ideal für deinen Pferd auswirken. Ein weiterer Faktor sind natürlich auch
00:12:08: Huferkrankungen bzw. Erkrankungen des Bewegungsapparates, die sich auf die
00:12:13: Hufgesundheit auswirken. Da ist eben auch nochmal wichtig zu erwähnen, dass gerade
00:12:19: Korrekturhufe mit Erkrankungen durchaus auch kürzere Bearbeitungsintervalle brauchen,
00:12:25: um die ganze Sache in den Griff zu bekommen und wirklich engmaschig und mit wirklich minimal
00:12:31: invasiven Korrekturen teilweise auch bearbeiten zu können. Denn wenn ich starke Verknöcherung
00:12:36: habe, starke Atmosen in den Gelenken habe, dann ist es oft noch mal schlimmer für das Pferd,
00:12:42: wenn ich da einfach die Hüfe zu lang werden lasse und dann wirklich invasiv bearbeiten muss,
00:12:48: weil da das Gelenk jedes Mal wieder von der Stellung dann auch möglicherweise verändert wird.
00:12:52: Also wie du merkst, ist die Frage nach dem idealen Bearbeitungsintervall wirklich nicht pauschal
00:12:58: beantwortbar, sondern muss wirklich individuell betrachtet werden. Und aus meiner Sicht sind
00:13:03: da auch die Anforderungen an die Hufprofis einfach gestiegen, um solche Fragen dann zu
00:13:08: beantworten, um da ins Gespräch mit den Pferdopsitzer*innen zu gehen und nicht einfach nur von Termin zu
00:13:14: Termin zu fahren und Arbeit nach Vorschrift abzuliefern und solche beratenden Funktionen nicht mitzuleisten.
00:13:22: Und da ist in meiner Sicht einfach die Entwicklung des Marktes, dass es mehr und mehr dahin geht,
00:13:27: dass wir da Hand in Hand arbeiten müssen, Profis und eben Pferdopsitzer*innen, damit wir die
00:13:33: bestmöglichen Ergebnisse für die Pferde erzielen und auch kompensieren, dass wir in Zukunft einfach
00:13:39: noch mehr diesen Hufbearbeiter-Mangel haben werden, Hufschmiedemangel haben werden, den wir jetzt
00:13:44: schon spüren, der aber auch in den nächsten Jahren vermutlich nicht besser werden wird. Und da müssen
00:13:49: wir als Profis einfach diese Leistung erbringen, die Pferdopsitzer*innen mit abzugolen und du als
00:13:55: Pferdopfelsitzer*innen musst, einfach dich selber schulen und dir das nötige Wissen aneignen,
00:14:00: über welchen Weg auch immer. Wenn dich das Thema Hufbearbeitungsintervall auch beschäftigt,
00:14:05: dann schreib mir gerne deine Gedanken und Impulse zu dem Thema auf Instagram oder per
00:14:11: E-Mail. Ich verlinke dir die Kontaktdaten gerne wieder in den Show Notes, damit du mich da
00:14:15: kontaktieren kannst und bin dann gespannt, was ich von dir lesen werde. Wenn du Hufprofi bist,
00:14:22: dann darfst du mir natürlich auch gerne schreiben. Ich bin auch immer sehr gespannt und erfreut,
00:14:27: wenn auch Hufprofis meinen Podcast hören und bin gerne auch im Austausch mit Kolleginnen,
00:14:31: um da einfach diese Themen auch mal zu diskutieren und auch diese Sicht immer wieder mit zu berücksichtigen
00:14:38: in meinen Inhalten. Wenn dir die Podcast-Folge gefallen hat, lasst mir gerne eine fünf-Sterne-Bewertung
00:14:43: da und dann freue ich mich, wenn wir uns in der nächsten Podcast-Folge wiederhören und wenn
00:14:48: du mich vielleicht zu einem Hufcheck kontaktierst und wir da gemeinsam auf die Hüfe deines Pferdes
00:14:54: schon. Bis dahin und eine schöne Woche wünsche ich dir noch.
00:14:56: [Musik]
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