#94: Darum bearbeiten meine Kursteilnehmer:innen die Hufe oft besser als der Profi
Show notes
In dieser Folge geht es darum, warum der tägliche, nahe Kontakt zum eigenen Pferd ein Vorteil ist, den kein Profi ersetzen kann – und wie Pferdebesitzerinnen diesen Vorteil nutzen können, ohne den Hufprofi zu ersetzen.
Kostenloses Webinar „Schritt für Schritt zur perfekten Hufbalance“ mit Blickschulungsbeispielen zur Einschätzung der eigenen Hufsituation.
Der gesunde Barhuf ist die Jahresbegleitung für Pferdebesitzer:innen, die ihre Pferde durch alle Jahreszeiten hindurch selbst betreuen wollen.
30-minütiger Kennenlerntermin zur Klärung, ob und wie eine Zusammenarbeit mit Sarah für die individuelle Hufsituation aussehen kann.
Show transcript
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen bei Pferd & Mensch im Balance.
00:00:04: Dein Podcast zu den Themen Hufgesundheit, stressfreie Rufbearbeitung und dem Aufbau einer vertrauensvollen Pferdimension.
00:00:13: Ich bin Sarah Surmann, Hofplägerin, Pferdeverhaltensberaterin und Wirtschaftspsychologin – und du bekommst von mir in diesem Podcast jede Woche hilfreiche Tipps Und wissen, um die Hofgesundheit deines Pferdes zu stärken und eine vertrauensvolle Beziehung zu deinem Pferd auf- und auszubauen.
00:00:36: Meine Großteilnehmerinnen bearbeiten die Hufe ihrer Pferde in der Regel besser als der Profi – ohne jahrelange Ausbildung oder bis ins tiefste theoretische Detail einsteigen.
00:00:49: Woran das liegt möchte ich in der heutigen Podcastfolge einmal näher mit dir beleuchten!
00:00:54: Denn das liegt gar nicht daran, dass die Profis alle einen super schlechten Job machen und die alle nicht wissen was sie da an den Hufen tun.
00:01:00: Vielleicht darf sich das Verständnis von der Arbeit von Hofprofis einfach nur ein bisschen verändern und verschieben.
00:01:07: Denn Pferdebesitzerinnen kennen ihre Pferden in der Regel am besten!
00:01:11: Sie sehen sie mitunter jeden Tag, kümmern sich drum, pflegen die Hufe jeden Tag beobachten das Verhalten ihrer Pferd, das Gangenbild ihrer Pherde.
00:01:19: Sie kennen ihr Pferdes aus dem Training, aus der Bewegungssituation und können dadurch viel besser beobachten, wie sich das Gangbild- und Verhalten der Pferde mit der Rufbearbeitung auch verändert.
00:01:33: Ich habe ein Beispiel von einer Kursteilnehmerin, die einen Pferd hatte, dem immer nachgesagt wurde, dass es triebig ist, kein Bock ist, faul ist und deswegen übergewichtig und dick, weil er sich einfach nicht bewegen mag und eher so der gemütliche Pferdetyp ist.
00:01:50: Wir haben dann angefangen die Hufsituation umzustellen und den Ruf einfach anders aufzubauen.
00:01:58: Den Trachtenbereich bequemer zu machen für das Pferd, denn das Pherd ist aus ein bisschen in der Zehenfußung gegangen, wollte nicht so richtig im hinteren Hufbereich Last aufnehmen, es war sehr langsam gegangen Und für mich war das ein ganz klares Indiz dafür, dass das Pferd irgendwie Probleme mit den Rufen hat und die Rufe nicht so richtig passen.
00:02:16: Man hat es auch an der Form der Rufe gesehen – an den Belastungspunkten aus der Sohlenperspektive -, dass die Hufballons einfach nicht so hundertprozentig da ist.
00:02:26: Es war jetzt kein katastrophaler Ruf wo man schon auf dem Kilometer Entfernung gesehen hat, dass da irgendwas im Agen ist aber es war auch nicht so rund und es gab durchaus Optimierungspotenzial.
00:02:36: Und die Besitzerin hat dann angefangen, die Hufe selbst zu bearbeiten.
00:02:40: Immer wieder sich Feedback von mir zu holen, die bei meinem großen Online-Programm der Gesunde Baachuf, wo ich die Pferdebesitzer in über einen Jahr lang begleite, über alle Jahreszeiten hinweg damit sie wirklich in jeder Situation wissen wie Sie mit den Hufen der eigenen Pferden umgehen können Und von Feedback zu Feedback, dass sie eingereicht hat, wo die Hufsituation tatsächlich besser.
00:03:00: und irgendwann hat sie dann im Live-Coll berichtet das ihr fährt auf jeden Fall wieder mehr Bewegungsfreude bekommen hat.
00:03:05: Dass sie das Gefühl hat es läuft alles viel viel gar der geht ein bisschen mehr vorwärts und bekommt sogar wieder Freude an der Bewegung.
00:03:11: und Das ist genau das was Hufbearbeitung leisten soll, was eine gute Huf-Bearbeitung leistet.
00:03:17: Das Pferd darf nach der Huf Bearbeitung nicht schlechter laufen als vor der Hüftbearbeitungen.
00:03:21: und wenn das so ist dass das Pferde nach der Bearbeitung schlechter läuft oder fühlig läuft vorsichtig läuft keine Bewegungsfreude mehr hat dann gilt es an der Hust bearbeitung zu optimieren.
00:03:31: Und das hat auch nichts damit zu tun dass jemand einen schlechten Job macht nicht weiß, was er da tut.
00:03:37: Sondern das ist Selbstreflektion der eigenen Arbeit und das erwarte ich von einem guten Profi, dass er seine Arbeit immer wieder hinterfragt und überlegt kann ich irgendwas verändern?
00:03:47: Über den Tellerrand hinaus schaut sich andere Bearbeitungsrichtungen anschaut.
00:03:50: Was kann ich da für vielleicht einen Spezialfall mitnehmen?
00:03:53: denn es funktioniert nicht, dass wir immer nach Schema F bearbeiten Und da braucht's einfach ein bisschen mehr Weiterentwicklung.
00:04:02: Der Beruf der Hof-Bearbeiter bzw auch der Schmiede ist so ein bisschen festgefahren.
00:04:09: Es hat sich ein bisschen eingeschlichen, dass alle gut zu tun haben und dass sich keiner Sorgen machen muss, zu wenig Kunden abzubekommen außer er oder sie macht einen wirklich grottigen Job dann kann das schon mal passieren.
00:04:18: aber die meisten Rufprovis, die wirklich einen soliden guten Job machen, die haben Gut zu tun.
00:04:23: Die brauchen sich darum keine Sorgen zu machen, dass ihnen irgendwann die Arbeit ausgeht denn wir brauchen überall gute Rufprofis.
00:04:30: Und was sich aber verändern muss, ist das Selbstverständnis dieses Berufsbildes.
00:04:34: Wir brauchen mehr Profis die hinschauen und die Fragen beantworten, die nicht nur für sich isoliert alleine am Hof vor sich hin werkeln wollen sondern die gemeinsam mit den PferdegesitzerInnen wirklich etwas zum Wohle der Pferde verändern wollen.
00:04:48: Dazu gehört eine gute Kommunikation dazu gehört dass man auch bereit ist fragen zu Beantworten in den Dialog zu treten Dass man sich weiter bildet und nicht nur in seinem eigenen Saft rumsubt, sondern wirklich auch mal schaut was hat sich vielleicht bei mir in den letzten Jahren eingeschlichen.
00:05:05: Wo kann ich noch mal optimieren?
00:05:07: Welche Handgriffe mache ich vielleicht wirklich nach Schema F?
00:05:09: Und das kann man keiner erzählen dass es nicht passiert.
00:05:12: Mir passiert es auch.
00:05:13: Ich muss auch immer wieder reflektieren und hinterfragen warum mache ich Dinge wie damit ich sie eben nicht pauschal mache?
00:05:18: Das ist einfach der Natur der Dinge wenn wir Dinge lange machen Dass wir gut in etwas werden aber dass ich eben auch schämen einen schleichen, weil wir uns natürlich auch an einer Struktur entlangkangeln wollen.
00:05:32: Um eben für uns Orientierung zu schaffen um effizient zu werden und das ist völlig legitim.
00:05:37: Nichtsdestotrotz braucht es immer wieder auch diese Reflexionsarbeit und wir dürfen dahin kommen dass wir nicht nur als Hufprofis unser Werk abliefern die Hufe für uns bearbeiten sondern vielleicht auf mehr Wegbegleiter Für Die Pferde der SitzerInnen werden und damit können Wirklich als Hufprofis auch abheben von der breiten Masse, indem wir uns da spezialisieren.
00:05:57: Die Pferdebesitzer in die Hand nehmen, anleiten und ihnen ein Stück weit mitgeben wie sie die Hufe zwischen den Bearbeitungsintervallen selbst unterstützen können also dass wir sie ins Boot holen das wir nicht mehr nur die Personen sind die dahin kommt Ruf bearbeitet und wieder wegfährt, sondern dass wir die Pferdebesitzerin gerade bei Problemrufen mit ins Boot holen.
00:06:17: Mit in die Verantwortung nehmen und ihnen zeigen wie sie da eben auch zwischen den Intervallen unterstützen können.
00:06:22: Und das hat gar nichts damit zu tun, dass die pferde Besitzerinnen kompetenter sind als die Profis um das viel besser könnten Sondern es ist auch ein Stück weit dass sie uns zuarbeiten können.
00:06:34: Dass Sie uns das Leben als Profis erleichtern können, weil sie vielleicht zwischen den Bearbeitungsintervallen schon mal ein bisschen in den Tragrand kürzen.
00:06:41: Dass sie Grund halten in den Rufsituationen und die gar nicht erst wieder so lang werden – So dass wir, wenn wir dann im vier- oder sechswochenintervall manchmal ja sogar viel länger hinkommen.
00:06:52: Dass wir immer nur in diesen Erhaltungsmodus reinkommen sondern wir wollen wirklich den Ruf entwickeln und wir wollen Verbesserungen erzielen Wir wollen kleine Stellschrauben drehen die dann wirklich die Entwicklung fördern der Rufe.
00:07:05: Und da kommen wir eben nur hin Wenn die Hufe gar nicht erst so aus der Form geraten und wenn die Pferdbesitzerinnen in der Lage sind wirklich auch zwischen den Intervallen selbst zu bearbeiten, dann ist es gar nicht schlimm wenn wir mal ein etwas längeres Bearbeitungsintervall haben.
00:07:19: Wenn wir mal ausfallen, wenn wir Urlaub haben, dann kommen wir gar nicht so in diese Situation dass wir als Profis immer wieder in so einer Stressfalle sind das wir nacharbeiten aufholen müssen, dass wir eigentlich viel zu viele Kunden haben für die Kapazitäten die uns zur Verfügung stehen sondern wir können über die Zeit hinweg viel mehr Kunden betreuen, die dann aber eigenverantwortlich zwischen den Bearbeitungsintervallen beitragen, dass die Entwicklung eben gut vorangeht.
00:07:44: Natürlich ist das nicht in jedem Fall möglich – es gibt auch immer Pferdebesitzerinnen, die wollen oder können die Hufe nicht selber bearbeiten aus welchen Gründungen auch immer.
00:07:53: Aber wir haben dann zumindest auf der Seite schon mal Entlastung, dass wir nicht ganz so viel Druck haben und dass wir uns in unserem Arbeitsalltag ein bisschen den Stress rausnehmen können dass man so aus der Perspektive der Hofprofis und deswegen kann ich das auch gar nicht verstehen, dass da immer so drauf rumgehackt wird.
00:08:10: Dass die PferdebesitzerInnen Sachen beigebracht bekommen, die sie selber machen können weil es eigentlich ein... dient.
00:08:18: Also es ist eigentlich eine Erleichterung für alle Pferdebesitzerinnen ein bisschen, was sie zu tun haben die wissen wie Sie selber unterstützen können.
00:08:24: Die kriegen vielleicht auch dadurch ein bisschen die Angst genommen dass sich nichts tut und das die Hufe ihrer Pferdeflecht langfristig Probleme machen und der Profi wird wirklich nachhaltig entlastet.
00:08:35: Und dazu kommt einfach der Faktor den ich eben am Anfang schon mal genannt habe, dass die Pferdesitzerin ihre Pferde einfach am besten kennen.
00:08:42: Meistens beginnt das mit so einem wagen Bauchgefühl, dass irgendwas nicht in Ordnung ist und die Entwicklung nicht richtig vorangeht.
00:08:49: Das lässt sich aber oft gar nicht an klassischen Fakten festmachen bei den Pferdbesitzerinnen mit diesem Thema noch nicht so richtig in Berührung gekommen sind, die nur erst mal ein wages Bauchgefühl haben.
00:09:01: Oft noch nicht das Wissen haben um ihr Bauch gefühlt damit belegen zu können.
00:09:05: Das ist aber ganz wichtig dass wir eben nicht nur bei diesen Bauch-Gefühl bleiben sondern dann entweder in den Dialog treten Fragen stellen die dieses Bauch Gefühl für uns klären ob da auf dem richtigen fahrt sind oder ob wir da vielleicht gerade in einer Situation sind wo wir uns zu viele Sorgen machen wo sich vielleicht Ängste einschleichen die gar nicht begründet sind Oder ob da wirklich ein Defizit da ist, dass wir Hufprobleme haben die sich dann wieder auf dem Bewegungsapparat auswirken oder das wir Probleme im Bewegungs-Apparat haben.
00:09:35: Die sich wiederum im Hof zeigen.
00:09:37: beide Richtungen sind ja möglich.
00:09:40: Daher sollten sich auch alle Pferdebesitzer innen wirklich mit diesem Thema zumindest in der Basis auseinandersetzen und mal in der Lage sein die Raspel zumindest zwischen den Intervallen für den Notfall anwenden zu können damit sie wirklich auch dieses Bauchgefühl auf der einen Seite mit Evidenz belegen können und auf der anderen Seite auch handlungsfähig sind, wenn der Profi mal ausfällt.
00:10:01: Wenn Sie mal alleine dastehen, Intervalle verschoben werden müssen, damit die Hufe dann eben nicht aus der Form geraten, dass man ein Stück weit Hilfe zur Selbsthilfe sich geben
00:10:09: kann.".
00:10:11: Und ein weiterer Vorteil sind, wie gesagt die kurzen Bearbeitungsintervalle.
00:10:14: Das muss ich jeden Tag sein!
00:10:15: Ich muss nicht jeden Tag das in meine Putzroutine integrieren, dass ich die Hüfe bearbeite aber ich darf jeden Tag mal einen Blick drauf werfen wenn ich sowieso die Hufa auskratzt und mal beobachtend schauen.
00:10:25: Wie sieht es denn aus mit der Hufsituation?
00:10:28: Und die Pferdebesitzerinnen, die die Hufe selbst bearbeiten, kommen meistens irgendwann in diesen Modus.
00:10:33: Dass sie sich darüber freuen wenn Sie die Huve ihrer Pferden sehen weil die auf einmal so schön aussehen.
00:10:38: Die werden kräftiger und gleichförmiger sind damit auch Funktionaler.
00:10:44: Es ist so dass die Optik nicht das oberste Ziel ist sondern es geht primär um die Funktualität.
00:10:49: Funktionalität schlägt immer die Opti.
00:10:51: Gleichzeitig ist es aber so ein funktionaler Huf gleichzeitig förmiger aussieht.
00:10:57: Der sieht harmonischer aus, der sieht kräftiger aus weil die Natur das einfach als Grundlage hat.
00:11:03: Die Natur strebt immer eine Harmonie an sei es in der Optik also auch in der Funktionalität.
00:11:08: und wenn der Hof eben gut funktioniert dann sieht er in der Regel auch gleichmäßiger schöner und kräftig aus.
00:11:15: Und ich hatte erst letzte Woche eine Pferdebesitzerin im Call, die berichtet hat dass sie am Stall gefragt wurde wer denn die Hufe ihres Pferdes bearbeitet?
00:11:22: Die würden auf einmal so schön aussehen.
00:11:24: Und da hat sie gesagt, ja das kann sie ihr verraten.
00:11:28: Die steht nämlich vor ihr denn sie macht die Hufe selber komplett selber ohne Profi an ihrer Seite und die Hufer haben sich wirklich toll entwickelt werden stabiler Und gerade bei schwereren Pferderassen ist das ja häufig ein Thema, dass es gar nicht so leicht ist jemanden zu finden der sich die Zeit nimmt.
00:11:43: Der wirklich auch genau hinschaut und nicht nur schnell schnell arbeitet weil es eben anstrengend ist sondern da wirklich auch bei schweren Pferderasen Tinkern, Kaltblütern wirklich schöne Hufen hinzubekommen ist möglich und da Hufproblema wirklich auszumerzen.
00:11:58: Das geht auch bei Schweren Pherderassen und da freuen sich die Pferdebesitzerinnen dann meistens wenn sie da auch dieses Lob bekommen Was am Anfang gar nicht immer so leicht ist, wenn man beginnt mit der Hofbearbeitung wirklich auch auf kritisch beäugt wird und so ein bisschen Gegenwind am Stall bekommen kann.
00:12:13: Weil man natürlich auch erst mal einen Thema aufmacht wo oft gesagt wird das darf man nicht selber machen dafür gibt es eben Profis die werden solange ausgebildet.
00:12:22: aber man muss dann auch immer wieder hinterfragen worin werden sie denn ausgebilt?
00:12:26: Die werden drin ausgebilde Probleme zu erkennen viele verschiedene Pferde zu bearbeiten Und ich möchte ja in Zweifel nur lernen als Pferdbesitzerin die Hufe meines eigenen Pferdes zu beurteilen und die Problemen stellen, meines eigenes Pferde zu kennen.
00:12:39: Und zu wissen in welchen Situationen muss ich bei meinem eigenen Pfert wie handeln?
00:12:43: Das funktioniert sehr gut.
00:12:44: dafür braucht man keine komplette Ausbildung machen.
00:12:47: Genau also es braucht wie gesagt nicht jeden Tag die Hufbearbeitung sondern nur das Beobachten!
00:12:53: Wenn man Probleme hat dann kann man natürlich auch am Anfang in etwas kürzeren Intervallen bearbeiten zum Beispiel alle sieben bis zehn Tage, um wirklich minimale Korrekturen vorzunehmen.
00:13:04: Sodass man nicht so invasiv bearbeiten muss sondern den Huf gut in Form hält dass er gar nicht erst große Problemstellen wieder ausarbeitet und entwickelt.
00:13:13: Und dann, wenn man die Hufe gut in Form hat, reicht es in der Regel auch, sie alle drei bis vier Wochen zu bearbeiten.
00:13:18: Das kommt immer auf die Jahreszeit an und das Wachstum der Hufe.
00:13:21: Aber kurze Intervalle sind für die meisten Pferde wirklich der Gamechanger.
00:13:25: Und das können Profis nicht leisten, dass sie in so kurzen Intervallen zu den Pferden kommen, gerade wenn Sie einen großen Kundenstamm haben oder ein bisschen weiterfahren, dass Sie eben Touren geplant haben.
00:13:36: Da ist eine Handlungsfähigkeit, eine Eigenverantwortung bei der Rufbearbeitung super sinnvoll!
00:13:44: Und vielleicht fragst du dich jetzt, ob du das auch kannst.
00:13:47: Ob du auch die Hüfe deines Pferdes bearbeiten kannst oder ob das jetzt bei deinem speziellen Fall nicht geht weil die Hufe wirklich nicht so schön aussehen.
00:13:54: und da kann ich dir nur sagen es ist möglich Du musst halt bereit sein zu investieren.
00:14:02: Auf der einen Seite musst du dir das Wissen aneignen, du musst ein bisschen Motivation mitbringen.
00:14:06: Du solltest Durchhaltevermögen haben damit du auch nicht nur einmal anfängst und dann nie wieder dran gehst.
00:14:11: Das geht halt bei der Hufe Bearbeitung nicht.
00:14:13: Du musst kontinuierlich dran bleiben immer wieder die Hufe bearbeiten und deswegen ist es auch wichtig dass man so ein bisschen Freude und Spaß an der ganzen Sache entwickelt.
00:14:20: Wenn man da absolut gar keinen Bock drauf hat, dann sollte man nicht komplett selber in die Hand nehmen, dann kann man mal zwischen den Bearbeitungsintervallen so ein bisschen korrigieren weil es notwendig ist.
00:14:29: Dann solltest du aber nicht das Bestreben haben die Hofbearbeitung komplett selbst zu übernehmen.
00:14:33: dafür brauchst dann wirklich Ja, Lust auf diese körperliche Arbeit auch.
00:14:37: Dieses immer wieder dranbleiben, immer wieder drauf schauen, beobachten und optimieren – das muss man schon so ein bisschen mitbringen.
00:14:44: und dann natürlich auch das Interesse an dem Ruf an sich, dass man sich in die Theorie einarbeitet, Zusammenhänge versteht, auch immer wieder hinterfragt wie entwickelt sich der Hof gerade?
00:14:53: Warum entwickelte er sich wie oder warum entwickelter er sich grade auch nicht?
00:14:56: Welche Strukturen muss ich vielleicht mir nochmal genauer anschauen damit die Hofsituation sich eben in die gewünschte Richtung entwickelt?
00:15:03: Wenn du diese Bereitschaft aber mitbringst, dann kannst du für deinen Pferd die Hofbearbeitung selbst übernehmen.
00:15:08: Es kann sein dass du immer mal wieder ein Profi an deiner Seite brauchst entweder vor Ort oder in einer Online-Begleitung wo du Rückfragen stellen kannst, wo du bei Hofproblemen eben auch Rad suchen kannst wenn du nicht weiter weißt.
00:15:21: das ist eine Sache ist unumgänglich, also du wirst in irgendeiner Form begleitend brauchen.
00:15:27: Die wenigsten schaffen das wirklich nur aus Büchern oder nur aus dem reinen Selbststudium heraus die Hofbearbeitung so zu erlernen dass sie wirklich auch Probleme lösen können weil es da oft auch einfach ein Erfahrungswissen braucht.
00:15:37: Es braucht diesen Connect zwischen Bewegungsmuster und der Hufsituation an sich.
00:15:43: Das hört sich aber auf den ersten Blick meistens viel komplizierter an als hinter.
00:15:46: in der Praxis ist wenn man einfach einmal die Hufssituation des eigenen Pferdes analysieren muss Problemstellen identifizieren muss, gucken muss.
00:15:54: Was ist aber auch schon gut?
00:15:55: Was möchte ich
00:15:56: erhalten?".
00:15:56: Und dann eben einen Plan für sich erarbeitete wie gehe ich vor bei meinem eigenen Pferd um die Hufsituation zu entwickeln?
00:16:04: und dann ist es häufig einfach nur ein Beobachten, Umsetzen, Feinjustieren schauen.
00:16:09: geht das der Plan den ich mir gemacht habe.
00:16:12: Geht ja in die richtige Richtung entwickelt sich der Hof unter meinen Ideen, die ich in Erhufbearbeitung hatte?
00:16:18: Und dafür ist es halt wichtig, um Ideen entwickeln zu können.
00:16:21: Dass ich eben die einzelnen Strukturen am Hof und ihre Funktionalität verstehe und die Zusammenhänge zwischen den Struktoren eben gut ziehen kann.
00:16:29: Und dieses Wissen das muss sich mir einmal aneignen.
00:16:32: Das ist aber relativ gut möglich auch für ein Line der... Ja, sich da einarbeiten möchte.
00:16:38: Wenn sich das jetzt für dich spannend anhört und du sagst, oh, dann möchte ich mal reingucken ob das was für mich ist?
00:16:43: Und ob der Bedarf für mein Pferd vielleicht auch da ist weil die Hufe irgendwie nicht so richtig toll aussehen Du schon so'n wages Bauchbefühl hast dass sich da etwas noch optimieren könnte Dass man da auf jeden Fall noch ein paar Stellschrauben ziehen kann.
00:16:56: Dann verlinkt ihr einmal unter dem Unter der Folge in den Show-Nauts mein kostenloses Webinar Schritt für Schritt zur perfekten Hufbalance.
00:17:05: Da habe ich nämlich ganz viele Blickschulungsbeispiele mit drin, wie du erkennen kannst ob dein Pferd gegebenenfalls Hufprobleme hat.
00:17:13: und ich erzähle dir auch in diesem Webinar wie du mit mir gemeinsam daran arbeiten kannst die Hufssituation für deinen Pferde zu optimieren.
00:17:20: da stelle ich dir nämlich meine Jahresbegleitung der gesunde Barhof vor und wir schauen uns dann an wie so eine Zusammenarbeiter aussehen könnte.
00:17:29: Und du kannst dir dann auch, wenn du unsicher bist, ob das der richtige Weg für dich ist.
00:17:32: Dir einen Kennenlerntermin über dreißig Minuten bei mir buchen, dass wir einmal drüber sprechen.
00:17:37: Ist die Hufsituation für dein Pferd so?
00:17:39: Dass man wirklich was verändern kann.
00:17:42: Was natürlich nicht funktioniert, dass du die Hufe selber bearbeitest, wenn ein Pferdd mit einem klassischen Stahlbeschlag beschlagen isst.
00:17:47: Dann kannst du selber nicht beschlagen!
00:17:48: Das funktioniert nicht.
00:17:49: Aber ich habe auch Kursteilnehmerinnen, die wirklich duplos selber kleben oder mit Hofschuhen arbeiten in gewissen Situationen damit die Hufe sich eben besser entwickeln.
00:17:58: Das funktioniert sehr gut!
00:18:00: Wenn dich das Thema interessiert, dann melde ich unbedingt zum Webinar an um zum einen noch mehr Input zum Thema Hufgesundheit zu bekommen denn das Webinar ist wirklich voll mit Inhalten auch wo du das auf dein eigenes Pferd übertragen kannst schauen kann.
00:18:13: sind diese Probleme bei deinem eigenen Pferrd da oder sehen die Huft für deines eigenen Pherdes eigentlich ganz gut aus?
00:18:20: Und dann freue ich mich, wenn wir uns in der nächsten Podcast-Folge wieder hören.
00:18:23: Wenn dir die Folge gefallen hat, lass unbedingt ein Abo da, dass du keine Folge mehr verpasst und auch eine fünf Sterne Bewertung damit auch andere Pferdebesitzerinnen diesen Podcast finden und von den Inhalten profitieren können!
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